Umweltmonitoring
Drohne
Maschinelles Lernen
Künstliche Intelligenz
Softrobotik
Abfallwirtschaft
FKZ 02WDG1759
DroneGripper
Automatisiertes Greifen und Bewegen von Objekten mit Drohnen im Umweltschutz
Laufzeit: 01.11.2025 - 31.10.2027
Konsortium:
- Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau – Lehrstuhl für Elektromobilität
- Aerotate GmbH
Ansprechpartner (Koordinator)
Prof. Dr.-Ing. Daniel Görges
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Lehrstuhl für Elektromobilität
Erwin-Schrödinger-Straße 12
67663 Kaiserslautern
Darum geht es im Projekt
Seit einigen Jahren werden Drohnen zunehmend im Umweltschutz eingesetzt, beispielsweise zum Monitoring von Ökosystemen. Ihr Einsatz zum Erkennen, Greifen und Bewegen von Objekten, etwa bei der Beseitigung von Umweltverschmutzungen oder der Handhabung von Gefahrgütern, ist jedoch noch äußerst begrenzt. Hier bestehen erhebliche Potentiale, aber auch technisch-wissenschaftliche Herausforderungen aufgrund der komplexen Interaktion zwischen Drohne und physischer Umgebung. Aus der Grundlagenforschung sind erste Methoden zum Erkennen und Greifen von Objekten mit Drohnen bekannt. Für die praktische Anwendung in realen Umgebungen müssen diese Methoden jedoch noch umfassend ertüchtigt werden müssen, insbesondere in Bezug auf Robustheit und Adaptivität. Hier setzt das Projekt DroneGripper an.
Ziel des Projekt ist, eine Drohne mit einem Greifer zu konzipieren, realisieren und evaluieren, mit der automatisiert komplexe Objekte im Umweltschutz erkannt, gegriffen und bewegt werden können. Hierbei werden Konzepte der lernenden Regelung und der Softrobotik herangezogen, um eine ausgeprägte Robustheit und Adaptivität zu erzielen. Sie bilden den innovativen Kern des Vorhabens. Ein besonderer Fokus wird auf eine modulare Hard- und Software gelegt, um verschiedene Anwendungsfelder im Umweltschutz abdecken zu können. Als konkreter Anwendungsfall wird die automatisierte Sammlung von Abfällen in schwer zugänglichen Bereichen betrachtet. Die Drohne überfliegt dabei ein definiertes Gebiet, erkennt Abfälle und sammelt diese nach Freigabe durch einen menschlichen Überwacher auf. In die Anforderungsanalyse und Praxisevaluation der Drohne werden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Gewässerschutz, Straßenbetrieb und Katastrophenschutz eingebunden, um die Erfahrungen und Bedarfe aus der Praxis gezielt zu berücksichtigen.