Illustration einer Pflanze als Platzhalter für das Logo der Projekte

FKZ 02WDG1761

InInspekt

  Laufzeit: 01.12.2025 - 30.11.2027

  Konsortium:

  • EduArt Robotik GmbH
  • Adoxin UG
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Ansprechpartner (Koordinator)

Markus Fenn

EduArt Robotik GmbH

markus.fenn@eduart-robotik.com

Darum geht es im Projekt

Das Projekt InInspekt verfolgt einen innovativen, mehrstufigen Ansatz zur automatisierten Inspektion von Rotorblättern in Windkraftanlagen. Zunächst wird ein autonom agierender Roboter entwickelt, der sich innerhalb des Rotorblatts selbstständig bewegen kann. Dieser Roboter ist mit modernster Sensorik ausgestattet, darunter RGB-Kameras, passive und aktive Thermografie sowie ein hochauflösender 3D-Nahbereichsscanner. Durch die Kombination dieser Technologien können nicht nur Oberflächenschäden wie Risse und Delaminationen erkannt, sondern auch tieferliegende Materialdefekte sichtbar gemacht werden.

Ein zentrales Element des Projekts ist die KI-gestützte Auswertung der erhobenen multimodalen Daten. Hierzu wird ein neuartiges Kalibrier- und Fusionsverfahren entwickelt, das die exakte räumliche Zuordnung und Überlagerung von Farb-, Thermo- und 3D-Daten ermöglicht. Die resultierenden Datensätze dienen als Grundlage für präzise Schadenserkennung, Klassifikation und Zustandsbewertung.

Parallel dazu wird eine standardisierte Arbeitsanweisung für die Inneninspektion von Rotorblättern entwickelt, die als Grundlage für eine künftige Norm dienen soll. Diese Norm zielt auf eine höhere Objektivität, Reproduzierbarkeit und Effizienz in Inspektionsprozessen ab. Zur Unterstützung der Forschung und zur Förderung des Technologietransfers wird ein Benchmark- Datensatz von ca. 50 Rotorblättern erstellt und öffentlich zugänglich gemacht. Damit soll die Vergleichbarkeit von Methoden ermöglicht und der offene Austausch in der Branche gefördert werden.

 

Einstellungen

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